Im Duett die Zweite…

Gestern durften Cookie und Kira auf dem Hof gemeinsam tollen. Kira ist immer noch sehr fordernd und für uns Menschen wird es nach einiger Zeit sehr anstrengend. Aber Kira ist sehr gelehrig und lässt sich schnell etwas beibringen. Einige schöne und lustige Bilder sind entstanden. Das Landleben gefällt uns allen sehr gut. Früh geht es raus aufs Feld und es wird ausgiebig gespielt,zwischen durch spielen die zwei auf dem Hof und Nachmittag geht es gemeinsam zum spazieren.

Wir haben uns gestern auch mit jemanden unterhalten, dieser bestätigte unsere Auffassung von Landhunden… (jedenfall hier in Herzberg). „Mein Hund soll den Hof bewachen und anschlagen wenn jemand kommt und mir wenn ich den Ball werfe ihn wieder zurückbringen. Und natürlich gut auf mich hören, nur so wie IHR auf den Hundeplatz und so das würde ich nicht machen. So viel möchte ich mich nicht mit dem Hund beschäftigen….“ Das sieht man hier leider überall,wir sind zu der Meinung gekommen das es Cookie wirklich sehr gut bei uns hat und es auch weiterhin gut haben wird.  Frauchen findet es recht traurig, aber diese Einstellung zum Tier kann man leider nicht mehr ändern. Und das ein Hund nicht ohne Training super hören wird ist natürlich klar. Aber naja….

Bilder folgen wenn wir wieder in Dresden sind.

eine Antwort auf “Im Duett die Zweite…”

  1. Hallo Ihr drei !
    Ich hab gerade die Sache mit den Landhunden gelesen…und kann diese komische Einstellung mancher Landwirte nur bestätigen. Wir haben ein befreundetes Pärchen, die als Hobby einen Bauernhof haben (beide gehen Vollzeit arbeiten) und da haben sie auch zwei Hunde. Beides Mischlinge, sehr groß, sehr dunkel, einer ist gerade 1 Jahr alt, der andere schon 9… Wenn die zwei zu uns zu Besuch kommen, meiden wir immer das Thema Hund…mit gutem Grund: die Einstellungen gehen da so weit auseinander, dass man leicht in einen Streit geraten könnte. Deren Hunde sind völlig unerzogen, die können nur „Sitz“. Die werden ausschließlich mit knorpeligen Schlachtabfällen ernährt und sind den ganzen Tag alleine. Sie wohnen in einem alten Stall und sind sehr schmutzig. Einer hatte schon mehrmals Hautmilben und von der Ernährung Nierenprobleme. Aber die Hunde sind wirklich nur dazu da, keine Fremden in den Hof zu lassen, möglichst auch zu beißen und um mit Gebell Eindruck zu machen. Beide sind recht ängstlich (auch „Angstbeißer“), weil sie, wenn überhaupt, nur mit Druck und Geschrei erzogen werden… Die haben sogar das eigene Herchen schon mal angegriffen, weil sieihn nicht gelcih erkannt haben… Unseren Paul betiteln sie mit „Zirkushund“ (Zitat: „sowas brauchen wir nun wirklich nicht…“), weil wir ihm so viel beigebracht haben und er gut hört… tja, da gehen die Einstellungen gegenüber Hunden und Hundeerziehung schon sehr weit auseinander…aber da kann man nichts änderen, so sehr man sich auch bemüht… echt Schade !
    Viel Grüße, Sonja und Paul

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