Ein Lebenszeichen

Lang, lang ist unser letzter Eintrag her. Es ist viel passiert. Wir haben uns alle von den Strapazen der OP und der anschließenden Not-OP  gut erholt. Nur uns war nie danach noch etwas zu schreiben. Ihre Narbe sieht man kaum. Vom äußeren Abszess ist keine Narbe geblieben und es ist alles am Ende super verheilt.
Eigentlich gibt es so viel zu erzählen. Was Cookie und wir in dem letzten dreiviertel Jahr alles erlebten. Aber das kommt in den nächsten Blog Einträgen.

Jetzt lieber etwas aktuelles. Wir sind im Urlaub, natürlich wieder in Dänemark. Dieses Jahr hat es uns wieder nach Bjerregård verschlagen. Es war einfach zu schön hier. Cookie genießt es in vollen Zügen und wir genießen die Ruhe und die schönen Abende vor dem Kamin.

Aber seht am besten selbst wie gut es der kleinen geht!!!

 

„Du weisst schon, dass das davon kommt, weil sie unsauber gearbeitet haben..“

Haben manche nichts besseres zu tun als uns irgendwas einreden zu wollen?
Was zum Geier nochmal ist los mit euch? Ihr habt keine Ahnung, erzählt irgendnen scheiß, nur um euer Bild von diesem einen Tierarzt, der im übrigen Cookie gar nicht behandelt hat, in das Licht zu rücken, welches Ihr gerne sehen würdet! Den ganz bösen alles falsch machenden und nur mordenden Tierarzt!?
Aber mal ehrlich, GEHT’S NOCH???
Wie heißt es so schön?
Wenn man keine AHNUNG hat, einfach mal Fresse halten.
Zum Glück hat Herrchen sehr gut darauf reagiert, Frauchen wäre höchstwahrscheinlich ausgerastet!

Sachen die einen Aufregen

Sätze bei denen ich an die Decke gehe:

„die waren auch bei dem Pfuscher in der Klinik P.“

„Die Klinik wollte den Hund nicht rausgeben, weil sie das Geld nicht hatte um die Rechnung zu bezahlen“
–>Kann ich verstehen, am Ende bleibt die Klinik auf den Kosten sitzen!

„Die wollten den Hund einschläfern, ich gehe da nie wieder hin“
–> ein Hund der beim Essen immer Futter in die Luftröhre bekommt und bei jeder Mahlzeit kurz vorm Erstickungstod steht. Da wohl ein Schließmuskel oder sowas nicht funktioniert.

„Die sind doch nur Abzocker“

„Da bezahlt man doch den Namen mit!“

„Was habt ihr denn nun wirklich für die Kastration bezahlt?“

„Wenn die Wissen das sich das Entzünden kann, warum nehmen die Pfuscher kein anderes Material“

„Ich würde die Klinik wechseln, scheinen ja alle keine Ahnung zu haben…“

USW USW USW….

Es gibt Menschen die regen sich auf über sachen die sie nicht selbst beurteilen können!
Ohne diese Klinik hätte man Cookie womöglich nicht so gut und schnell Helfen können. Teuer sind sie ganz und gar nicht denn es gibt eine GOT (Tabelle nach der Tierärzte abrechnen müssen). Hiervon nehmen sie zu normalen zeiten das 1,1 Fache der GOT! Für eine Klinik finde ich das vollkommen in Ordnung! Dafür das man alle möglichkeiten hat seinem Tier helfen zu lassen ist es eher noch etwas zu wenig 😉
Was die Kastration im Vergelich zu anderen gekostet hat, interessiert mich einen Sch..ß. Viel wichtiger ist es doch das es meinem Hund gut geht, oder?

Es ist nervig das man sich immer bei der Frage „Bei welchem Tierarzt seit ihr“ solche sachen vorhalten lassen muss! Auch kommt immer ein beschämendes Gefühl auf, wenn man vollster Überzeugung sagt das man in die Klinik P. geht! Es ist ein ständiges rechtfertigen wegen irgendwelchen Hören-Sagen-Geschichten. Wir sind es Leid!

Und können nur ganz klar sagen: Wir hatten bisher keine schlechten Erfahrungen mit dieser Klinik und sind voll und ganz zufrieden mit dem Personal und den Ärzten!

Was nach der geplanten Kastration geschah hätte auch bei jedem anderen Arzt auftreten können. Da steckt man nicht drin!

Eine OP birgt immer Risiken!

So nun ist die Kastration fast ein Monat her. Nach allem was wir durchgemacht haben, kann ich noch weniger verstehen wie man einen völlig gesunden Hund die Risiken einer OP aussetzten muss.

Die Kastration von Cookie verlief nicht gerade wie im Bilderbuch, sie blutete sehr stark und es war schwer die ganzen Blutungen unter Kontrolle zu bringen. Am Ende hatte es unser Arzt doch geschafft und Cookie wieder zugenäht. Ihr ging es die erste Woche den Umständen entsprechend gut. Sie grummelte immer beim Kot absetzen, aber darüber machten wir uns keine Gedanken und dachten es komme halt durch die Bauchschmerzen.

Nach 11 Tagen wurden die Fäden gezogen und schon einen Tag danach verhielt sich Cookie komisch sie zitterte nach Gassi-Gängen und grummelte nun auch bei leichten Drehungen. Am 15.05 war es schlagartig sehr extrem geworden. Sie erbrach ihr Futter, wollte kein Essen zu sich nehmen, hatte Fieber und zitterte nun ohne Unterbrechung. Um 16 Uhr ging es zum Tierarzt, er machte einen Ultraschall und stellte einen Abszess hinter der linken Niere fest, wo zuvor der Eierstock saß. Es war ein Schock, dazu kam noch die Aussage, dass sie am nächsten Tag nochmals operiert werden müsste. Keiner glaubte daran, dass der Abszess bis zum nächsten Tag aufgehen würde.

Wir kamen wieder Heim um 21 Uhr wurde es noch schlimmer, das Gehen viel sehr schwer und schmerzte Ihr sehr, das Fieber stieg. Also ging es wieder in die Klinik, nun machte man zur Sicherheit noch ein Röntgenbild. Dieses zeigte, dass der Abszess noch nicht aufgegangen war und auch dieser Arzt meinte, dass es eher unwahrscheinlich ist, das er aufgehen würde, wir bekamen ein Schmerzmittel und einen Tropf, damit ihr Kreislauf wieder in Schwung kam. Um 3 Uhr Nachts kamen wir wieder heim. Am Freitag (16.05) ging es um 10 Uhr wieder in die Klinik, noch einen Ultraschall zur Kontrolle und dann die Nachricht – es befindet sich freie Flüssigkeit im Bauchraum. Cookie wurde sofort in Narkose gelegt und 3 Stunden notoperiert. Ihr Bauchraum wurde mit 8 Litern Wasser(Salzlösung) gespült. Die Operation hatte sie gut überstanden, aber sehen durften wir sie nicht. Sie musste das Wochenende in der Klinik bleiben, da sie in Lebensgefahr schwebte und sich jederzeit wieder Flüssigkeit im Bauchraum hätte bilden können.

Das Wochenende kostete viel Kraft und Nerven, ich durfte immer von 11 Uhr bis 20 Uhr bei ihr sein und in einem Behandlungszimmer mit ihr liegen und kuscheln. Jede Nacht allein zuhause war ein Bangen, ob das Telefon klingelt oder nicht. Am Montag dann der erlösende Anruf vom Stationsarzt – Cookie darf nach Hause!

Trotzdem hatten wir es noch nicht überstanden, regelmäßige Kontrollen beim Tierarzt und jeden Tag Medikamente und Temperatur messen. Am 21.05. dann nochmals ein Schock, es hat sich ein erneuter Abszess direkt unter der Haut gebildet, vermutlich eine allergische Reaktion auf ein Nahtmaterial, was verwendet wurde. Zum Glück war keine erneute OP nötig, dieser Abszess konnte von außen aufgeschnitten werden und muss immer noch jeden Tag 3-mal mit Jod ausgespült werden.

Am 27.05. erneutes Fäden ziehen, Cookie geht es super. Der offene Abszess ist auch trocken und bildet keinen neuen Eiter mehr. Die nächsten 2 Wochen werden wir es sachte angehen und nochmals einen Ultraschall machen lassen, um beruhigt in einen neuen Lebensabschnitt starten zu können!

Ich kann nur jedem davon Abraten nur aus Bequemlichkeit seinen Hund kastrieren zu lassen. Es gibt so viele Komplikationen, die eventuell auftreten könnten. Von den Schmerzen die man dem Hund ohne Grund antut, ganz zu schweigen!

Keine OP ohne Sinn

Wie oft haben wir den Satz: „Lasst die Kleine doch kastrieren das ist so viel schöner, kein ekliges Blut mehr, keine Trennung mehr von anderen Hunden in der Hitze und dem Hund geht es doch viel besser!“ Wir verneinten diese Sätze immer, uns störte das Blut überhaupt nicht, auch das Aufpassen während der Stehtage fanden wir nie schlimm – ausgegrenzt wurde Cookie nie. Während ihrer Tage ging es halt immer mit anderen Hündinnen zum Gassi. Auch merkte es man ihr nie an das sie Probleme mit den Tagen hatte, stellten wir auch nie fest.

Kurz gesagt, wir waren immer gegen eine Kastration nur für die Bequemlichkeit. Wenn wir es nicht gewollt hätten, hätten wir uns auch einen Rüden aussuchen können.

Aber leider kam dann der Tag, an dem eine Gebärmutterentzündung festgestellt wurde. Es war schlimm für mich (Frauchen). Es gab erst mal Antibiotika. Dann schlugen wir uns einen Monat mit dem Gedanken der Kastration herum. Sprachen jeden Tag darüber und kamen am Ende zu dem Entschluss das es besser wäre, sie zu kastrieren. Diese Entscheidung fiel uns keineswegs leicht. Aber um noch viele schöne Jahre mit unserer Maus verbringen zu dürfen, haben wir uns dafür entschieden.

Das heißt für uns – Cookie wird Kastriert am 02.05.2014!

 

Wasserratte

Es grünt so grün an der Elbe, als auch in der Dresdner Heide. Das lädt regelrecht zum rumtoben ein.

Unser Wirbelwind Cookie lässt sich das nicht zweimal sagen und so sind die nachfolgenden Bilder entstanden …

 

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Da ist er wieder! Loui!

Lange nichts mehr mit Loui gepostet, aber es gibt ihn noch. Auf der altstädter Seite haben wir uns mit dem Loui getroffen. Cookie und er haben an den Elbwiesen viele andere Vierbeiner getroffen.

 

 

schwarz & gold

… so sind die beiden. Mary ist nun mittlerweile 8 Monate jung und ist schon so groß wie Cookie. Auf dem ausgiebigen Spaziergang wurde viel rumgetobt und jede Pfütze und die schwarze Elster unsicher gemacht.

 

erster grosser Spaziergang in der Heide

Bei dem schönen Frühjahrswetter hat es uns in die Heide getrieben. Wir waren ein paar Stunden unterwegs, haben viele andere Leute getroffen und haben auf einer großen Wiese rast gemacht.

 

Endlich wieder go by bike

Der Winter ist ja vorüber und die Temperaturen im guten Plus Bereich. Somit packte es uns heute und wir machten die Räder und den Anhänger für Cookie wieder fit. Und schon konnte es losgehen. Es ging zwar nur mit dem Rad an der Elbe entlang bis Pillnitz, aber durch den starken Gegenwind brauchten wir für die gesamte Strecke von 24 km 2 Stunden und 45 Minuten. Gut mit Rast und einer verschnaufpause. Zurück ging es dann sehr fix, diesmal wurden wir ja praktisch angeschoben. Es war sehr schön und Cookie rannte wunderbar mit. Danach war natürlich erstmal wieder lange Schlafen für Cookie angesagt. Fazit: Es ist sehr schön das der Winter so Mild ist und kein Schnee und Matsch Wetter ist! Ideal zum Fahrradfahren! Wir freuen uns schon sehr auf unsere große Radtour im Sommer, quer durch die untere Hälfte Brandenburgs! Nur wie viele Kilometer es dieses mal werden und wie viel Zeit wir uns nehmen, wissen wir noch nicht!

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